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DAS FOTO ZEIGT DEN -TONI im

WACHDIENST AUF TROSS - SCHIFF - ANGELN -

in KIEL - HOLSTEIN

 

 

 

DAS FOTO ZEIGT DEN -TONI im

WACHDIENST AUF TROSS - SCHIFF - ANGELN -

in KIEL - HOLSTEIN

 

 

 

 

anno   1963

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Mein erstes Bord - Kommando der

Deutschen Bundesmariene

 

Schnellboot / Patrouilleboot ... Häher

 

 

Mein erstes Bord - Kommando der Deutschen Bundesmarine !

Schnellboot / Patrouilleboot ... Häher

 

 

 

Das Blog erinnert mich 52 Jahre zurück , an meine Marinezeit ,

als Allround - Seemann 

 

Ich war neben  Rudergänger  auch sehr stark als  Maschienentelegraf eingesetzt.

Das ist wie bei einem Auto die Gänge einlegen sowohl vor und rückwärts versteht sich.

Gelandet bin ich zum 5.Schnellboot - Geschwader in Neustadt - Holstein.

Mein Bordkommando war das " Schnellboot Häher " 1

 

Quasi mit 4 Schiffsschrauben , Steuerbord außen sowohl innen ,

ebenfalls auf der Backbordseite.

 

 

 

 

Teil - 2 

 

Text und Bild - Dokumentation

entsprechen der Realität meiner seemännischen Laufbahn.

Kein Seemannsgarn , ha,ha,ha ....

 

Meine Grundausbildung für 3 Monate war 

Glücksburg - Meierwik bei Flensburg 

Die Grundausbildung in Glücksburg - Meierwik bei Flensburg , hoch oben in Norddeutschland an der dänischen Grenze , im Winter am Arsch der Welt , diese Zeit war gottseidank beendet.

Doch ohne sie , geht nichts.

Und auf mein erstes Bordkommando auf dem Schnellboot Häher , da war ich riesig gespannt.

Was wird mich wohl in den nächsten Monaten erwarten , dachte ich so bei mir !

 

 

 

Schnellboot - Häher vom 5. Schnellboot - Geschwader

in Neustadt Holstein

 

 

Unsere Smutje unser Koch , eine Seele von Mensch.

Wenn wir mal auf Ration eingestellt waren , haben wir unser Abendbrot geangelt ,

ha,ha,ha .... ich und der große Angler.

 

 

... 

 

 

Hier auf den Ablichtungen von 1964

... es sind Funker , Seeleute , Smutje , Torpedomixer , querbeet.

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Ich konnte noch nicht einmal einem Fisch was zu leide tun.

Und ich mußte es lernen.

Wie mir dabei zumute war , kann sich keiner vorstellen.

Ach richtig , mein Bordkommando , oder besser gesagt  die Zeit von 1963 - 1967 waren mehr oder weniger Friedenszeiten. 

Und trotz alledem die unendlich vielen Manöver die wir auf hoher See , sei es die Nord , die Ostsee , 

der Atlantische Ozean , das Mittelmeer , die Biscaya ,das war alles nicht so einfach.

 

Unsere Schnellboote waren gerademal 175 Tonnen.

Außer der Nord und Ostsee die täglich befahren wurden , durften wir uns noch an der eng. Küste bewegen.

Wir waren ein Spielball für den Atlantischen Ozean.

 

Natürlich ,  bei starkem Seegang waren Nord und Ostsee genau so zum Kotzen.

Hoher Seegang bei Windstärke 7 war für uns das Signal  " Rettungsschwimmwesten anlegen.

Ich habe gerne in der Hängematte gelegen ,da gab es einen gewissen Ausgleich der Körperlage.

Unterkünfte ( Betten ) waren auf dem Schnellboot gemessen an der Besatzung zu wenig.

daher zusätzlich die Hängematten.

Nach dem Abendessen wurden die Betten/Kojen  hochgeklappt und die Tischplatten runter gelasssent , Platz für die Hängematten ,

ha,ha,ha ....

Auf einem Patroilleboot zu fahren , das war ein reines Abenteuer. Ich lernte sehr viele Eigenarten , mit denen ich vertraut gemacht wurde.

 

Das SCHLIMMSTE was mir schon in  Meierwik in meiner Grundausbildung passierte.

Ich mußte als Neuankömmling ebenfalls den Einstand geben , so wie alle anderen MATROSEN.

Ja , der war ich nun.

In einer blauen Uniform eingepackt , eine sogenannte Latzhose an , die man oberhalb 2-fach aufknöpfen konnte ,

damit du auch , na ja , ihr wißt ja was ich meine.

 

Und ich vergesse nie meine erste Flasche Bier die ich trinken

mußte.

Schließlich war ich noch anti - Alkoholiker  , bevor ich zur Marine abkommandiert wurde.

Eine Flasche ,

mehr konnte ich nicht vertragen und war ziemlich angetrunken. 

Die starken Schluckspechte , genannt die Kameraden ,  packten mich unter meinen Armen und schleppten mich heim in die Stube.

Das war der Anfang meiner seemännischen Trächtigkeit , dem Alkohol zu frönen.

Ich konnte mir eins nicht vorstellen , das ich wie alle anderen Seeleute an Bord prinzipiell Alkohol trinken sollte , mußte.

Es war ein Gewöhnungsprozess , der keinen Einhalt gebietet.

Wie sagt man so schön , mitgehangen  , mitgefangen. Natürlich habe ich in den 4 Jahren recht oft , durch den Alkohol , die Kontrolle verloren und daher rühren auch meine 3 Disziplinarstrafen , reine Geldstrafen.

 Keine Degradierung , kein Rausschmieß aus der Marine im Gegenteil ,

der Kapitän des nächst folgenden Kommandos , Kapitän Felsmann vom Trossschiff Angeln ,

 

 hier sein Foto ...  ... gab mir die Chance damals ,

als 12 ender mich weiter zu verpflichten.

 

Mein gesunder Menschenverstand hat geschaltet und dem Käpt`n mitgeteilt , das die 4 Jahre für meine Bedürfnisse ausreichen würden.

Mein Arbeitsplatz in der Heimat wurde mir schließlich freigehalten und ich konnte im Herbst 1967 direkt bei der gleichen Firma wieder den Dienst antreten.

Und bei Gott , nach 4 Jahren trat ich mit

3 Strafen aus dem Marinedienst. ich weiß wirklich nicht , ob es dabei geblieben wäre und ich wollte es auch garnicht wissen.

 

Ich habe mit eigenen Augen erleben müsssen , wie einer unserer Seeleute , der mit mir im April 1963 in Meierwik die Grundausbildung machte, unehrenhaft entlassen wurde.

Er hatte mittlerweile so viele Strafen  - das er eines Tages an Bord des Trossschiff Angeln in Zivil über die Stelling ging ,

heim , für immer.

Mit anderen Worten : er wurde unehrenhaft entlassen. So etwas wollte ich nie in meiner Marinezeit erleben.

Es gibt eine Menge Abenteuer auf Hoher See die ich in meinen Tagebüchern chronologisch festgehalten habe und ebenfalls in einem anderen BLOG erwähnt , bildlich in Dias festhalten konnte. Davon vielleicht später,

 

 

Fortsetzung folgt !

 

 

 

 

 

 

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